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Stammtisch

am Sonntag, 08 Februar 2015.

JU-Nördlingen diskutiert aktuelle Themen an offenem Stammtisch

Die Junge Union Nördlingen traf sich mit Interessierten im Wirtshaus Wengers Brettl, um gemeinsam über das Thema Zuwanderung zwischen Pegida und islamistischem Terror - Wie Ängste Deutschland spalten!" zu sprechen. Während der Diskussion wurden viele wichtige Aspekte aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Besonders interessant waren dabei die Einschätzungen und Beiträge der anwesenden Bürger, die vielfältige Facetten der Thematik zeigten. Timo Meister, Schatzmeister der JU Nördlingen fasst die Asylproblematik wie folgt zusammen: „Wir müssen unsere Verantwortung als starke Kraft auf dieser Welt wahrnehmen und Bedürftigen helfen – wir sollten ihnen sogar noch schneller und gezielter helfen als wir es im Moment im Stande sind zu tun.“ Vorstandsmitglied Matthias Foster, ergänzte dazu: „Dazu müssten wir unnötige Bürokratie abbauen und schnelle mutige Entscheidungen treffen, gegen Wirtschaftsflüchtlinge und für Menschen in Not, egal ob sie politisch oder religiös verfolgt sind oder anderswie bedroht werden!“ Neben der Herausforderung der Asylbewerbersituation bewegte die Stammtischteilnehmer allerdings auch die Bedrohung durch islamistischen Terror in Deutschland und die Auseinandersetzung mit islamkritischen Gruppierungen wie PEGIDA. Hier kamen die Diskussionspartner überein, dass ein friedliches Nebeneinander der Kulturen möglich sein muss und dazu alle Anstrengungen unternommen werden müssen. Hierfür sind aber ein Bekenntnis zum deutschen Rechtstaat und eine Anpassung an sein Wertesystem unumgänglich, was entsprechend eingefordert werden muss. Dies erschien allen Anwesenden schlüssig um hiesige Werte zu sichern und keine rechtsfreien Subkulturen entstehen zu lassen. Weiterhin wurde diskutiert, wie zukünftig mit den verschiedenen PEGIDA-Gruppierungen umgegangen werden soll. „Es ist gefährlich, wenn in der Bundespolitik solche Themen als ‚nichtige Spinnereien’ abgetan werden. Ob die Angst vor Überfremdung tatsächlich begründet ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt, sie scheint aber durchaus bei einigen Teilen der Bevölkerung real existent zu sein und somit ein relevantes Thema mit dem man sich auseinandersetzen muss!“, so der Vorsitzende Matthias Thienel. Die Diskussion hielt den ganzen Abend über ihr differenziertes Niveau und es kam an keiner Stelle zu ‚Stammtischparolen’ – so beschloss die Junge Union Nördlingen den Stammtisch mehr als zufrieden und freute sich, einen so engen Dialog mit den Bürgern geführt zu haben.