Geopark

am Freitag, 26 Oktober 2012.

Kartoffelschnitz, Gelbe-Rüben-Salat, Biersuppe, Kartoffelsuppe und, der ewige Klassiker, Bratkartoffeln gingen beim Verkaufsstand der Jungen Union Nördlingen am letzten  Marksamstag, 20.10.12, über die Theke. Alle Besucher des Standes fanden die Idee, klassische Rieser Rezepte mit lokalen Produkten zu kochen, sehr gelungen. Die JU Nördlingen – in Kooperation mit dem ‚Geopark Ries-kulinarisch’ freute sich dabei über viele Besucher und ebenso viele glückliche Kunden, unter anderem auch der erste Vorsitzende des Clubs der Köche e.V. Ulrich Großmann. Als besonderes Extra überreichte der erste stellvertretende Vorsitzende Martin Jackert Oberbürgermeister Hermann Faul, eine fertig gepackte Tüte ‚Rieser Kartoffelsuppe’ samt Rezept. Die Rezepte entstammen dem ‚Rieser Kochbuch’ von Hofmann und Reißenweber aus dem F. Steinmeiern Verlag Nördlingen. Die Zutaten bildeten dabei eine bunte Mischung regionaler Leckereien: Möhren vom Naturland Hof Faul aus Deiningen, Bio-Zwiebeln aus Pfäfflingen vom Bioland-Hof Ott und Kartoffeln vom Kartoffelhof Hertle in Munningen. Ebenso gab es Helles Kellerbier und Dunkles Anno 1802, von Maierbier aus Wechingen/Nördlingen, für eine echte Biersuppe. Die fertig gepackten Zutatentüten samt Rezept gefielen so, dass noch am Stand Ideen für Folgeprojekte entstanden. Die Junge Union Nördlingen war von der Resonanz der Bevölkerung begeistert und wünscht allen Kunden viel Spaß beim Kochen und einen guten Appetit beim Genuss dieser regionalen Schmankerl.

Treffen mit Walter Beck

am Montag, 15 Oktober 2012.

Treffen mit Walter Beck, Erster Polizeihauptkommissar Leiter der PI Nördlingen

 Im Oktober traf sich der Vorstand der Jungen Union Nördlingen mit dem Leiter der Polizeiinspektion Nördlingen, Walter Beck. Thema des Treffens war der aktuelle Stand der Jugendkriminalität in Nördlingen und dem Ries.

 Dabei konnte im Großen und Ganzen ein sehr positives Bild gezeichnet werden. Denn die Zahl der von Jugendlichen und Heranwachsenden verübten Straftaten ist rückläufig. Insbesondere die Anzahl von Straftaten in  Zusammenhang mit Drogen sei in den letzten Jahren zurückgegangen. Allerdings wies Beck darauf hin, dass es sich bei der Rauschgiftkriminalität um ein sogenanntes Kontrolldelikt handelt. Das heißt, je mehr Personal von der Polizei hier eingesetzt werden kann, desto mehr gelingt es, Straftaten zu erkennen und somit das Dunkelfeld aufzuhellen. Eine richtige „Drogenszene“ sei  jedoch nicht vorhanden, so Beck.

Gerade aufgrund begrenzter personeller Ressourcen bei der Polizei,  misst Beck der präventiven Aufklärungsarbeit große Bedeutung bei. Dabei sieht er die Arbeit in den Schulen als enorm wichtig an und sieht in den existierenden Konzepten auch große Erfolgsmöglichkeiten.

 Positiv sieht der Leiter der Polizeiinspektion Nördlingen die gesunkene Zahl der Alkoholfahrten jugendlicher Fahrzeugführer. Hier habe ein Lernprozess eingesetzt, der zur Folge hat, dass am Wochenende immer weniger alkoholisierte Jugendliche bei Verkehrskontrollen aufgegriffen würden.

 Viel größeres Kopfzerbrechen bereiten der Polizei aber nun Straftaten, die Jugendliche und Heranwachsende im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum begehen. Dabei ist laut Aussage von Beck vor allem eine Veränderung der Qualität des Alkoholkonsums festzustellen. Eine große Zahl der 14 - 21jährigen greifen demnach zu harten alkoholischen Getränken und das in unkontrollierter Menge. Seien früher vereinzelt Jugendliche nach dem Genuss von zu viel Bier auffällig geworden, so werde nun schon oftmals vor dem nächtlichen Ausgehen eine große Menge harter alkoholischer Getränke konsumiert. Dies führe dann immer öfters zu großem Hemmungsverlust gegenüber Körperverletzungen, was der Statistik nach die größte Gruppe der verübten Straftaten ausmache.

Hier sieht die Polizei nicht nur die Eltern der Jugendlichen in der Pflicht, sondern auch die Politik. Die derzeit diskutierte Wieder-Einführung von moderaten Sperrzeiten würde laut Beck eine effiziente Maßnahme darstellen, gegen alkoholbedingte Straftaten vorzugehen. Denn Problem sei, dass die Jugendlichen schon mit Spirituosen „vorglühen“, um dann noch bis in die Morgenstunden hinein weiterzutrinken, was dann auch zu einer niedrigeren Hemmschwelle führe.

Eine Sperrstunde, die die Feierwütigen dazu zwingen würde, früher nach Hause zu gehen, hätte mithin zur Folge, dass der Alkoholmissbrauch insgesamt und so auch die damit einhergehenden Probleme verringert würden.

 

Ein Einschreiten der Öffentlichkeit erhofft sich die Polizei auch bezüglich des schwindenden Respekts vor den Ordnungshütern. So seien Übergriffe auf Polizisten auch im Ries ein ernstes Thema geworden. Gerade Jugendliche ließen dabei jedweden Respekt vermissen und würden die Beamten immer wieder herausfordern, um sich diesen gegenüber zu profilieren. Hier sieht Beck dringenden Handlungsbedarf und fordert eine höhere Wertschätzung der polizeilichen Arbeit ein.

 Alles in allem zieht Walter Beck aber versöhnliche Schlüsse und zitiert abschließend mit einem Augenzwinkern Sokrates, der schon zu seiner Zeit schlecht über die Jugend sprach. Denn die Jugend heute sei nicht schlechter oder besser als schon immer, so Beck.

 

 

 

Neujahrsbrunch 2012

am Montag, 09 Januar 2012.

Gemeinsam mit anderen Engagierten aus dem gesamten Landkreis nahm die JU-Nördlingen am traditionellen Neujahrsbrunch teil. Steffen Dollmann, Kreisvorsitzender und Gastgeber freute sich auch, Honoratioren wie den MdB Ulrich Lange, den Landrat Stefan Rößle und den Fraktionsvorsitzenden Georg Schmid in Wemding begrüßen zu dürfen. Die Reden, in denen sie zur Einheit und Tatendrang für alle anstehenden Wahlen ab 2013 aufriefen, erklangen unisono - ebenfalls klang immer das Jahresthema der CSU 2012 ‚Kommunikation’ mit durch. Rund 80 Mitglieder aus allen Ortsgruppen diskutierten, tranken und aßen im Gasthaus ‚Weißer Hahn’, unter ihnen auch der Bezirksvorsitzende Schwabens Hans Reichhart und die Vorsitzende der Nachbarkreise: Norman Blevins (Ansbach-Land) und Thomas Häußler (Dillingen). Der Brunch gilt seit jeher als Dank für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und so freute sich auch Joachim Fackler (JU-Donauwörth) darüber, Steffen Dollmann ein kleines Dankespräsent überreichen zu können. Insgesamt wurde deutlich welche Aufbruchsstimmung und angenehm produktive Unruhe ihre Schatten auf 2012 werfen.

Dekan Erber

am Donnerstag, 12 Mai 2011.

Stammtisch mit Dekan Paul Erber

 Vertreter der Jungen Union trafen sich mit Stadtpfarrer Dekan Erber, um sich über die Arbeit der katholischen Kirche in Nördlingen und dem Ries zu informieren. Derzeit ist Paul Erber mit zwei Kollegen für über zehn Pfarrgemeinden zuständig, wobei er betonte, dass die gemeindliche Arbeit durch vermehrte Laientätigkeiten wie etwa Gemeinde- und Pastoralreferenten sogar gezielter möglich sei, als zu Zeiten, in denen jede Kirchengemeinde einen eigenen Pfarrer hatte.

Dies sei vor allem für die immer ausufernde Verwaltungstätigkeit wichtig, die im Rahmen von Kinder- und Altenbetreuung durch eine stetig wachsende Anzahl gesetzlicher Regelung überhandnehme.

Laut Dekan Erber stellten die Planung für Kindergarten- und Krippenplätze sowie für Plätze in Altersresidenzen und betreuten Wohneinheiten die Gemeindemitarbeiter vor immer größere Hürden. Dies resultiere vor allem aus der mangelnden Planungssicherheit für freie Plätze.

Gut aufgestellt sieht Dekan Erber die Möglichkeiten der Jugendarbeit der Gemeinden. Zwar habe sich diese durch neue Kommunikationsformen grundlegend verändert, sei dadurch jedoch wesentlich flexibler und dezentraler geworden. Zudem erfreuen sich sämtliche Jugendgruppierungen der katholischen Kirche in Nördlingen und dem Ries regen Zuwachses, was sich vor allem in der großen Zahl von Ministranten in St. Salvator anschaulich machen lässt.

Große Sorgen macht sich Paul Erber jedoch um den demographischen Wandel. So gäbe es Gemeinden, in denen seit fast 10 Jahren keine Kinder mehr geboren wurden. Auch die Vereinsamung alter Menschen innerhalb Nördlingens und die steigende Altersarmut machten ihm große Sorgen. Insbesondere sei schon oft die Kontaktaufnahme schon schwierig, weshalb Paul Erber für die Zukunft eine stetig wachsende Vereinsamung befürchtet. Auch sei die Arbeit durch den Wegfall des Zivildienstes um einen großen Faktor schwieriger geworden. Paul Erber wünscht sich vor allem mehr freiwilliges Engagement.  Zudem sieht der Stadtpfarrer die Politik in der Pflicht. Es müsse ein Spagat geschafft werden, zwischen einer altersgerechten Stadt und dem Erhalt der notwendigen Attraktivität für junge Familien, um auch für Zuwanderung zu sorgen.

 

„JU vor Ort” in der Biogasanlage von JU-Mitglied Stefan Meißler

am Freitag, 02 Juli 2010.

Während sich derzeit ohnehin viele Menschen über die Sonne und die entsprechenden Temperaturen freuen, nutzt die Sonnenenergie Nördlingen Gbr ganzjährig die Energie, die die Pflanzen aufgrund der Photosynthese aus dem Sonnenlicht gewinnen. In einer Biogasanlage werden Bakterien mit Getreide-, Gras- und Maissilage gefüttert, die so die in den Pflanzen gebundene Energie freisetzen.

Einer der Betreiber dieser Biogasanlage, die weithin gut sichtbar ist, wenn man von Nördlingen Richtung Donauwörth/Augsburg fährt, ist JU-Mitglied Stefan Meißler, was für die Junge Union Nördlingen ein Grund mehr war, sich diesen Betrieb anzuschauen. Neben einer Reihe von Mitgliedern ließ sich auch der CSU-Stadtrat Thomas Knie diese interessante Führung nicht entgehen, die neben der Vermittlung von Wissen über die Vorgänge in der Biogasanlage auch die Geruchssinne der Teilnehmer auf die Probe stellte. Den Abschluss bildete eine zünftige Brotzeit, bei der die JU’ler mit Stefan Meißler noch über weitere Aspekte einer Biogasanlage diskutierten.

Fahrradmarkt 2010

am Samstag, 17 April 2010.

In diesem Jahr hat es Petrus mit dem Gebrauchtfahrradmarkt der Jungen Union Nördlingen besser als 2009 gemeint, denn statt Sturmböen, Regen und Kälte gab es Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen, was alle Beteiligten sichtlich freute.

Dass der Fahrradmarkt inzwischen zu einer beliebten Tradition im Ries geworden ist, zeigte sich bereits zu Beginn der Veranstaltung – noch vor den Mitgliedern der Jungen Union waren die ersten Verkäufer da, die ihre Drahtesel weitervermittelt haben wollten.

Insgesamt wurden diesmal 98 Fahrräder aller erdenklichen Größen, Marken, Farben und Preisklassen der JU übergeben, so dass den Fahrradsuchenden eine breite Auswahl geboten war. Es bestätigte sich dabei aber vor allem, dass Kinder- und Jugendräder besonders reißenden Absatz fanden. Neben dem regen Strom an Käufern und Verkäufern schauten auch einige CSU-Politiker, wie zum Beispiel MdB Ulrich Lange und der CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzende Markus Landenberger-Schneider, beim politischen Nachwuchs vorbei.

Am Ende konnte fast die Hälfte der angebotenen Drahtesel einen neuen Besitzer finden, die sich zum Teil sofort auf ihrem neuen Gefährt auf den Heimweg machten. So waren sich JU-Fahrradmarktorganisator Martin Jackert, die JU-Ortsvorsitzende Maximiliane Koch und alle Helfer schließlich einig, dass 2010 ein echtes Highlight in der Geschichte des JU-Gebrauchtfahrradmarkts war.

Betriebsbesichtigung bei Glas Trösch

am Freitag, 19 Februar 2010.

Seit dem vergangenen Sommer fällt Nördlinger Reuthebogen ein riesiger Glaspalast auf, der in seiner architektonischen Umsetzung genau die Firma repräsentiert, die er beherbergt. Die Firma Glas Trösch betätigt sich in der Herstellung und Veredlung von Flachglasprodukten für den Innenausbau, für Fenster und Fassaden sowie die Produktion von Isolier- und Sicherheitsgläsern aller Art.

Für die Junge Union Nördlingen war das Grund genug, diese für die Stadt durchaus wichtige Firma mit ihren vergrößerten Produktionsflächen einmal zu besichtigen. Zahlreichen Mitgliedern der JU sowie auch einigen Interessierten der CSU, darunter der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Nördlingen, Helmut Guckert, zeigte der Geschäftsführer Hermann Zischler nicht nur die drei Produktionshallen für Isolier-, Einscheibensicherheits- und Verbundsicherheitsgläser, sondern erläuterte auch, dass sich die Gläser aus Nördlingen bundesweit finden. Repräsentative Beispiele hierfür sind zum Beispiel das Sony-Center in Berlin oder das Porsche-Museum in Stuttgart.

Von den vielen unterschiedlichen farbigen, gemusterten oder verspiegelten Gläsern in allen erdenklichen Größen und Formen für den Innen- und Außenbereich zeigten sich die Unionler sehr beeindruckt, für die die Einblicke in den Betrieb von Glas Trösch wirklich interessant waren.

Nikolausaktion 2009

am Samstag, 05 Dezember 2009.

In wenigen Wochen steht Weihnachten vor der Tür, ein Fest, auf das sich die Menschen auch wegen seiner besinnlichen Bedeutung freuen. Doch schon längst kommt bei vielen nicht mehr das Christkind am Heiligen Abend und der Heilige Nikolaus ist vielmehr auf den Stiefel vor der Tür reduziert. Stattdessen lächeln einen an jeder Straßenecke, in der Werbung sowie in den Geschäften weißbärtige Weihnachtsmänner mit roter Mütze, rotem Mantel und schwarzem Gürtel an. Dass diese Figur 1931 von Coca-Cola als Werbefigur gestaltet wurde, ist dabei längst in Vergessenheit geraten.

Um den Heiligen Nikolaus, der als Helfer in allen Situationen und seit dem 16. Jahrhundert auch als Gabenbringer für Kinder gilt, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, hat die Junge Union Nördlingen einen Tag vor dem Nikolaustag eine Aktion für diesen heiligen Bischof und gegen den Weihnachtsmann veranstaltet. Mit Flyern und Bildern wurden die Passanten auf dem Wochenmarkt auf die Geschichte des Heiligen Nikolaus aufmerksam gemacht, ein echter Nikolaus zog die Blicke der Kinder auf sich. Zudem wurden Nikoläuse aus Schokolade verkauft, deren Reingewinn der Margarete-Jaumann-Stiftung zugutekommen soll, die im Sinne des Heiligen Nikolaus arme, kranke, verwaiste und misshandelte Kinder aus dem Ries unterstützen will. Stefanie Ritter, stellvertretende Ortsvorsitzende der Jungen Union Nördlingen, die diese Aktion federführend organisiert hatte, zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz bei den Nördlingern, ebenso wie die Ortsvorsitzende der JU Nördlingen, Maximiliane Koch, die wegen der Klausurtagung der JU Schwaben selbst nicht um Bekanntheitspunkte für den Heiligen Nikolaus werben konnte. „Die in unserer christlichen Tradition stehenden Weihnachtsfiguren, Christkind und Nikolaus, dürfen nicht einfach durch den amerikanischen Werbe-Weihnachtsmann verdrängt werden – nur so kann unser besinnliches Weihnachtsfest auch in Zukunft noch die Bedeutung haben, in der wir es kennen“, betonte Stefanie Ritter in einem Gespräch auf dem Wochenmarkt.

Geben daher auch Sie Ihren Kindern die Chance, die wunderbaren Legenden des Heiligen Nikolaus kennen zulernen und verstreuen Sie somit den wirklichen Weihnachtszauber!